Schnorcheln

Schnorcheln in der Unterwasserwelt der Seychellen

Nicht jeder kann sich mit dem Gedanken anfreunden, eine Pressluftflasche auf den Rücken zu schnallen, eine Atemmaske aufzusetzen und dann in die Tiefen des Indischen Ozeans hinab zu tauchen, viele können vielleicht auch aus gesundheitlichen Gründen nicht tauchen. Alle, die sich trotzdem die wunderschöne bunte Unterwasserwelt der Seychellen nicht entgehen lassen wollen, die sollten es einfach mal mit dem Schnorcheln probieren.

Schnorcheln kann man auf den Seychellen das ganze Jahr über, aber die beste Sicht hat man in der Zeit von März bis Mai und von September bis November. Dann wechselt der Monsun und die Wasseroberfläche ist nicht so unruhig und die Sicht unter Wasser ist ganz besonders klar. Das Wasser hat angenehme 25° bis 30° Grad in Küstennähe, auf der offenen See wird das Wasser zunehmend kälter. Es gibt auf den Seychellen einige sehr schöne Plätze, an denen sich das Schnorcheln lohnt, wie zum Beispiel im Ste. Anne Marine Nationalpark, wo man auch im flachen Gewässer eine sehr große Zahl von Fischen der unterschiedlichsten Art sehen kann. Auch am Turtles Rock an der Ostküste von Mahé, lohnt es sich zum Schnorcheln ins Wasser zu gehen. Im Nordwesten im Tauchrevier Vista und auch an den Sunset Rocks kann man Flusskrebse, Kraken, Schnapper und auch Skorpionfische entdecken. Auf den anderen Inseln findet man aber ebenfalls schöne Plätze für eine kleine Expedition unter Wasser.

La Digue, Alphonse, Desroches und auch Praslin laden zum Schnorcheln ein, und auch hier ist die Unterwasserwelt herrlich bunt, ohne dass man dabei in die Tiefe tauchen muss. Graziöse Meerschildkröten schwimmen vorbei, es gibt Clownfische und Zackenbarsche, große Schwärme von Riff-Fischen und auch ein Pagageienfisch schwimmt vielleicht mal vorbei. Vor der Küste von Praslin kann man wunderbar an den Felsen vorbei schnorcheln und dabei auch bunte Korallen sehen. Auch die kleinen Buchten sind ein echtes Paradies, wenn man die fantastische Unterwasserwelt der Seychellen kennenlernen will.

Auf den Seychellen gibt es viele wunderschöne Schnorchelreviere mit reichem Korallenwuchs und einem bunten Unterwasserleben. Allerdings liegen sie selten direkt vor dem Hotel. In den Lagunen zu schnorcheln lohnt sich im Allgemeinen wenig, weil das Wasser trüb ist und es auch wenig zu sehen gibt. Weitaus interessanter sind die Riffe; allerdings sind sie in der Regel nur mit dem Boot erreichbar und auch nicht ganz ungefährlich wegen der dort herrschenden Brandung. Gut eignen sich dagegen die felsigen Flanken von offenen Sandbuchten.

Gute Schnorchelreviere:

Mahé: Der Sainte Anne Marine National Park, die Baie Ternay, die Anse Soleil.

Praslin: Der Küstenabschnitt gegenüber der Insel Curieuse, das Gebiet vor der Anse La Farine sowie die Flanken der Bucht von Anse Lazio.

La Digue: Der Küstenabschnitt im Bereich des Hafens. Zum Schnorcheln zu empfehlen sind auch die Koralleninseln Denis und Desroches.