

Dieses Atoll ist eines der größten der Welt und wird oft als "lebendes naturhistorisches Museum" bezeichnet.
Aldabra ist bis auf wenige Menschen, die zum Schutz des Atolls dort
leben, unbewohnt. Es ist jedoch möglich, von Kreuzfahrtschiffen
aus Tagesausflüge zu unternehmen
Eine touristische Nutzung erfolgt nicht; Aldabra ist vielmehr für Naturwissenschaftler interessant, die mehr über das Leben der Riesenschildkröten oder der spezifischen Vögel, die hier leben, erfahren möchten.
220 bis 340 km. Unter dem
Namen Amiranten sind gleich mehrere Inselgruppen zusammengefasst. Zu
den Amiranten, zu denen die Inseln Alphonse, D'Arros, Rémire, Boudeuse,
Desnœufs, Desroches, Étoile und Marie Louise gehören, zählt man auch
die Inselgruppen der African Banks, das St.-Joseph- und das
Poivre-Atoll.
Alle Inseln der Amiranten sind ein Paradies für
Seevögel. Auf Desnœufs sind es beispielsweise die Rußseeschwalben, die
hier in zahlreichen Kolonien leben - besonders lebhaft ist das Treiben
in der Brutzeit, den Monaten Mai bis Juli. Ein Teil der Vogeleier wird,
da sie als Delikatesse gelten, eingesammelt und nach Mahé gebracht.
Aride Island ist, als Naturschutzinsel nicht nur wegen ihres Vogelreichtums
bekannt, sondern auch für ihren spektakulären Fischreichtum.
Außerdem kommen Wasserschildkröten zur Eiablage an Land.
Ein Ausflug lohnt
sich sehr.
Bird Island ist wegen seiner riesigen
Seevogelkolonie weltbekannt. Alljährlich kommen Millionen von
Rußseeschwalben von Mai bis Oktober in ihr Brutgebiet im Norden der
Insel, um ihre Eier zu legen und ihre Jungen aufzuziehen. Es ist
wahrlich ein unvergessliches Schauspiel, wenn sie morgens in riesigen
Wolken die Insel verlassen und zum Sonnenuntergang zu ihren Nestern
zurückkehren.
Liebling der Insel ist die uralte Esmeralda,
von der behauptet wird, sie sei die grösste Schildkröte der Welt. Bird
Island ist ein idealer Platz für wirkliche Ferien ausserhalb der Welt
und für Liebhaber des Tauchens, Schnorchelns, Schwimmens und natürlich
der Vogelbeobachtung.
Die nur 29 ha große Insel Cousin bietet einen der letzten Rückzugsorte für vom Aussterben
bedrohte Vogelarten. 1968 kaufte der Internationale Rat für Vogelschutz
(IRV) die Insel und machte daraus mit finanzieller und ideeller Hilfe
des World Wide Fund for Nature ein Naturreservat, das selbst für die
Seychellen einzigartig ist. Dabei war das erste Ziel, das sich der IRV
setzte, ziemlich schnell erreicht: Es galt, den bis auf sehr wenige
Exemplare dezimierten Seychellenrohrsänger und den Seychellenweber vor
dem Aussterben zu bewahren. Das gelang, und beide Vogelarten sind nun
auch auf einigen Inseln in der näheren Umgebung zu finden.
Die beste Zeit für einen Abstecher nach Cousin liegt in den Monaten
April und Mai, wenn Tausende von Seevögeln zum Brüten nach Cousin
kommen.
Die
kleine Insel Curieuse liegt etwa 2 km nordöstlich von Praslin in einem
Meeresnationalpark. Sie ist mit dichtem Gebüsch und großen Takamaka-Bäumen
überwachsen und etwa 3 km lang. Ursprünglich war Curieuse ganz mit Coco de
Mer Palmen bewachsen, die nur noch in wenigen Gebieten zu finden sind.
Curieuse ist - neben Praslin - die einzige Insel, auf der die seltene
Meereskokosnuss wild wächst.
Die
Insel ist ein Schutzgebiet für Riesenschildkröten, die von Aldabra
eingeführt wurden. Von Praslin aus werden Tagesauflüge zur Insel angeboten,
die u.a. auch wegen ihrer reichen Vogelwelt für Besucher interessant ist.
Die Insel wurde im
Jahre 1744 durch Lazare Picault entdeckt und nach dem Schoner "La Curieuse"
benannt. Eine Zeitlang diente die Insel auch als Leprastation; die Regierung
von Mauritius hatte sie im Jahre 1827 zur Siedlung von Leprakranken gemacht.
Denis Island ist von strahlend weißen Stränden umgeben. Hier leben Riesenschildkröten, die ihre Eier im Sand ablegen. Ein herrliches Korallenriff schirmt im Osten, Süden und Südwesten die Küste ab und bildet eine große, stille Lagune.
Das Inselinnere ist von dichen Palmenwäldern bedeckt und hat viele versteckte, schattige Plätze, die auf einem angenehmen Fußmarsch (es gibt mehrere Pfade) zu Entdeckungen einladen.
Die Farquhar-Gruppe gehört zu den fünf Inselgruppen der Seychellen.
Diese Inseln sind der ideale Ankerplatz für Yachten.
Außerdem sind sie für den Taucher ein Paradies. Er kann Haie im Flachwasser und in der
Lagune Stachelrochen und Muränen beobachten.
Vor Zeiten ein Piratenversteck, locken heute die geschützten Buchten mit ihren blendend weißen Stränden, das milde
Klima und die tropische Vegetation der Insel.
Fregate Private Island ist mit seinem sensiblen
Ökosystem Lebensraum mehrerer bedrohter Tier- und Pflanzenarten, die zu
schützen sich das Management des Resorts zur Aufgabe gemacht hat. Auf
Frégate Island ist es gelungen, den Naturschutz in Einklang zu
bringen mit den Wünschen der Gäste nach einem unvergeßlichen
Aufenthalt.
Die Seychelleninsel La Digue ist die meist fotografierte Insel der Seychellen. Die natürliche Schönheit, die Ruhe und der Charme der Einwohner machen aus ihr eine besondere Insel. Die rund 5 km lange und etwa 3 km breite Insel ist die Viertgrößte des Seychellen-Plateaus.
La Digue verfügt über sehr schöne Sandstrände, beispielsweise Anse Source d’Argent und eine touristische Infrastruktur, gilt aber als eher ruhig.
Mahé ist mit einer Fläche von 150 km² die größte Insel der Seychellen. Durch den Morne Seychellois, dessen Gipfel 905 Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist sie auch gleichzeitig die höchste. Viele Stellen auf der Insel warten darauf erkundet zu werden. Man findet üppige grüne Wälder, eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und vor allem natürlich feinsandige, puderzuckerweiße Strände.
Fast die gesamte Oberfläche Praslins ist mit tropischem Urwald bedeckt. Naturliebhaber werden von Praslin begeistert sein, Flora und Fauna gedeihen prächtig im Herzen des Maitals (Vallée de Mai), einem bezaubernden Naturschutzgebiet. Die berühmte "Coco de Mer" wächst hier im Überfluß. Allerdings gehört auch diese Nuß zu den geschützten Arten.
Silhouette Island ist eine Insel für Naturliebhaber und Wanderer, die bis vor wenigen Jahren nur per Boot bei ruhiger See zu erreichen war. Die Insel liegt ca. 20 km nördlich der Hauptinsel Mahé. Die Insel ist von dichten Urwäldern mit riesigen Edelhölzern bedeckt und bietet unberührte Natur, steile Felsküsten und ausgedehnte Korallenriffe. Wanderwege führen durch Ananas- und Gemüseplantagen hin zu versteckten, traumhaften Buchten.