Urlaub auf Aride

Über Aride Island

Wenn es um die eindrucksvollste Insel der Seychellen geht, dann ist das mit Abstand die Insel Aride, die zwei Stunden von der Hauptinsel Mahé entfernt liegt. Von Praslin aus ist es aber einfacher, nach Aride zu kommen. Wer die Gelegenheit hat, der sollte sie auch nutzen, denn ein Besuch auf Aride ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Die komplette Insel ist Naturschutzgebiet und das aus guten Gründen, denn auf Aride leben nicht nur Tiere, deren Art bedroht ist, sondern dort wächst auch eine der seltensten Pflanzen der Welt. Auf Aride gibt es die weltweit größte Kolonie von Seevögeln, zu denen auch die seltenen rosafarbenen Schwalben gehören, und die Eidechsen, die auf der 70 Hektar großen Insel in Gruppen leben und die praktisch überall anzutreffen sind. Alle, die eine der seltensten Pflanzen der Welt sehen wollen, die müssen nach Aride, denn die Wright’s-Gardenie oder auch Zitronenbaum genannt, wächst nur auf der nördlichsten der Granitinsel der Seychellen.

Das Naturschutzgebiet ist nur von Oktober bis April zu besuchen, denn in den restlichen Monaten nisten und brüten viele der Seevögel und dürfen dabei nicht gestört werden. Zum Naturschutzgebiet wurde Aride erst 1973, denn in diesem Jahr kaufte der schottische Adelige Christopher Cadbury die Insel und gründete die Society of Wildlife Trusts und macht auf diese Weise aus Aride ein Naturparadies. Wer möchte, der kann aber auf der Insel auch einen Tag am Strand verbringen, denn der breite feinsandige Strand lädt zum Entspannen und Sonnenbaden ein. Sportliche Aktivitäten wie tauchen oder surfen sind auf Aride allerdings nicht möglich.

Aride ist die nördlichste der Granitinseln und Heimat einer riesigen Seevogelkolonie. Besuchern ist die Insel von Oktober bis Ende April zugänglich.

Impressionen Aride Island